Zweete Männer vor Heide-Wochen

Mit dem Derby in Groß Glienicke beginnen für unsere Zweete die „Heide-Wochen“ – drei Gegner rund um die Döberitzer Heide: nach Glienicke folgen Dallgow II und Lok Elstal. Das Duell bei den Rot/Weißen ist bereits das 22., gegen keinen anderen Gegner spielte unsere Zweete öfter. Die Spiele gegen den SVD II und die Lok werden übrigens die Duelle Nr. 12 und 15 sein – im Gegensatz zu Groß Glienicke gegen beide mit positiver Bilanz.
Die SG Rot/Weiß Groß Glienicke also, das 22. Derby seit 2007, als am Ende der Saison beide gemeinsam in die Kreisliga aufstiegen.

Das erste Spiel ging 0:2 verloren, mit auf dem Platz standen die blutjungen David Berker und Willi Höhne. Den ersten Sieg gab es erst über ein Jahr später, am Ende der Folgesaison, als der Klassenerhalt beider bereits feststand. Es war am letzten Spieltag 08/09 auch der bisher einzige Auswärtssieg unserer Zweeten. Höhne stand erneut auf dem Platz, neben dem Zweifachtorschützen Senger Sen., legte das entscheidende 3:0 für Brandt auf. Berker feierte zum selben Zeitpunkt gut 60km weiter südöstlich mit der Ersten beim 2:1 gegen Eintracht KW den Landesliga-Aufstieg.
Nach drei weiteren Jahren in der Kreisliga, mit negativer Bilanz Seitens der Zweeten, stieg Groß Glienicke ab, drei Jahre später folgten die Kickers. Seit 2015 spielen beide wieder gemeinsam in einer Liga, unsere Zweete stand lange im Schatten des Konkurrenten aus dem Norden Potsdams, die Kreisklassen-Bilanz ist immer noch negativ, auch wenn in den letzten vier Jahren nur ein Spiel verloren wurde.
Am Sonntag nun treffen zwei Teams im Aufwind aufeinander. Unsere Zweete konnte die letzten drei Spiele gewinnen, Gllienicke holte aus den letzten fünf Partien zehn Punkte, drei mehr als in der gesamten Vorrunde. Es wird für unsere Jungs ein Gradmesser, nach dem starken Auftritt am letzten Sonntag besteht große Hoffnung auf einen Punktgewinn. Anpfiff auf dem Platz unweit des Groß Glienicker Sees ist Sonntag um 15:30 Uhr, die Zweete würde sich sehr über die eine oder andere Unterstützung im Kessel an der Sporthalle freuen.