E4: Ein 4:4, das nach Niederlage schmeckt

Potsdam/Treuenbrietzen. Zwei schwere Aufgaben lagen an diesem Wochenende vor den beiden Mannschaften der 2011er-Kickers. Die F1 konnte den Gästen aus Finkenkrug nur phasenweise Paroli bieten und musste am Samstag eine recht deutliche 1:7-Schlappe verdauen. Enttäuschung überwog auch bei den E4-Kickers am Sonntagmittag, obwohl man dem TSV Treuenbrietzen im spannenden Hitzeduell auswärts ein 4:4 abgetrotzt hatte.

Fair-Play-Liga F, St. 8.
SV Falkensee-Finkenkrug I – Potsdamer Kickers F1 7:1 (3:0).
Es war die erwartet harte Aufgabe gegen ein Team, das sich in der zurückliegenden Saison schon öfter spielstark in Potsdam präsentiert hatte. Dass bei den Kickers anfangs wenig zusammenlief, nutzten die Kids aus Finkenkrug clever zur 3:0-Halbzeitführung aus. Nach Wiederanpfiff gingen die Gastgeber etwas mutiger zu Werke und kamen nach einem tollen Solo von Max Langer zu einem sehenswerten Ehrentreffer. An den Kräfteverhältnissen änderte das aber leider wenig. So konnten sich Frieda & Team am Ende noch bei Keeper Milo bedanken, der mit guten Paraden eine noch höhere Niederlage verhinderte.

Aufstellung: Milo Roland (Keeper), Bennet Wolbers, Torin Gutzke, Magnus Hartert, Frieda Petri, Raphael Rochlitzer, Max Langer (1), Ben Wanagas, Tom Graudenz, Dominik Müller, Fin Sievert.

2. Kreisklasse E, St. 5.
TSV Treuenbrietzen – Potsdamer Kickers E4 4:4 (2:2).
In dem Staffel-Topspiel wurden die Kickers zum ersten Mal so richtig gefordert. Der TSV wollte sich von den jungen Wilden nicht überraschen lassen und stellte sich mit körperlichen Vorteilen dagegen. Zwar konnten die Kickers zunächst mit 2:0 in Führung ziehen, vor der Pause glichen die Gastgeber aber wieder aus.

Die zweite Hälfte sah klar bessere Gäste aus Potsdam, die Angriff für Angriff Richtung TSV-Tor rollen ließen und zwei tolle Treffer zum 3:2 und 4:3 markierten. Allerdings blieben auch einige Chancen ungenutzt, weil zu hastig abgeschlossen wurde oder der entscheidende Querpass ausblieb. Das rächte sich in allerletzter Sekunde. Der Heimschieri hatte offenbar Gefallen an dem umkämpften Match gefunden und gab eine ordentliche Partion Nachspielzeit. Tatsächlich zappelte der Ball nach einer Ecke dann doch noch zum 4:4 im Netz. Bei den Potsdamern war die Enttäuschung riesig, auch der sonst so entspannte Trainer Jens Törber konnte seinen Groll über die strittige „3. Halbzeit“ kaum verbergen. Dabei hatte sich sein Team gegen bis zu zwei Jahre ältere Gegner ganz hervorragend verkauft. Beim Vorjahreszweiten einen Punkt zu entführen, schien vorher keinesfalls ausgemacht.

Aufstellung: Richard Langen (Keeper), Fridolin Pfefferkorn (2), Raphael Rochlitzer, Matti Berger, Edgar Dupont-Nivet, Frieda Petri, Justus Roeger, Linus Petri (2), Bela Dietrich, Lion Gassong, Vincent Buchholz.