April, April… ;-)

Allen, die unserem Aprilscherz aufgesessen sind: Thomas Welskopf bleibt selbstverständlich Trainer unserer Ersten…

Thomas Welskopf neuer Trainer beim SV Babelsberg 03?
SVB 03 wird nach langer Trainersuche wohl in der 8. Liga fündig

APRIL, APRIL – Das kam durchaus überraschend. Thomas Welskopf, aktuell Trainer des Achtligisten Potsdamer Kickers 94, wird wohl ab dem 1. Juli 2019 neuer Trainer des Potsdamer Regionalligisten SV Babelsberg Nulldrei. Dies sickerte am Sonntag während der Viertliga-Partie der Nulldreier in Meuselwitz (0:3) durch. Von Vereinsseite wollte man dies am Abend weder bestätigen noch dementieren.

Nachdem monatelang Namen, wie Dietmar Demuth (zuletzt Sachsen Leipzig), Cem Efe (ehemals SVB, derzeit vereinslos) und Martino Gatti (BFC Dynamo), als aussichtsreichste Kandidaten für die Nachfolge des im Sommer scheidenden Almedin Civa gehandelt wurden, war man sich am Babelsberger Park Anfang Februar quasi schon mit Ex-Bundesliga-Coach Petrik Sander einig geworden, bevor dieser noch im Februar ein wohl mutmaßlich besseres Angebot aus Bautzen annahm und beim sächsischen Viertligisten unterschrieb.

Anfang März gab es dann erstmals Kontakt der sportlichen Leitung um „Alme“ Civa zu Thomas Welskopf, der derzeit mit Erfolg die 1. Männermannschaft der Potsdamer Kickers 94 trainiert. Geknüpft hatte diesen Babelsbergs Co-Trainer Matthias Boron, der sich mit Kickers-Gründungsmitglied und A-Junioren-Coach Ronny Senger im Rahmen neuerlicher Verhandlungen um das vom SVB umgarnte Kickers-Nachwuchstalent Alexander Senger auch über die Trainerfrage in Babelsberg austauschte. Senger ließ dabei erstmals den Namen Welskopf fallen, Boron schien zunächst überrascht, soll aber schnell Gefallen an dem Gedanken gefunden haben. Er traf sich nach Rücksprache mit Civa Anfang März erstmals mit Welskopf, um zunächst ein mögliches Interesse des ehemaligen Ludwigsfelder Oberliga-Angreifers abzuklopfen. Almedin Civa, der bekanntermaßen von Nulldrei-Chef Archibald Horlitz mit der Suche seines eigenen Nachfolgers beauftragt wurde, intensivierte bis Anfang letzter Woche die Verhandlungen. Zu einer Unterzeichnung des inzwischen unterschriftsreifen Vertrags kam es wegen der Knie-OP von Welskopf in derselben Woche nicht mehr, der Kontrakt soll stattdessen am kommenden Mittwoch unterschrieben werden, wie APRIL, APRIL erfuhr.

Der 37-jährige Welskopf war am Sonntag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Kickers-Sportchef Stephan Ranz konnte die Babelsberger Avancen aber zumindest bestätigen und ließ dabei durchblicken, dass Welskopf wohl auch seinen Bruder Steffen Welskopf, derzeit Trainer der Landesliga-Reserve des FSV Babelsberg 74, wie auch seinen aktuellen Co-Trainer, Michael Pasche, mit nach Babelsberg nehmen wird.

Wie es bei den Kickers im Sommer weiter geht, ließ Ranz offen. Die Mannschaft, die im Anschluss an ihre Landesklassen-Heimpartie gegen Eintracht Glindow (2:1) über den Werdegang informiert wurde, zeigte sich geknickt, wusste aber dem Vernehmen nach auch um die einmalige sportliche Chance für den scheidenden Übungsleiter, wie Ranz einräumte. Er selbst werde für ein neuerliches Engagement bei der Ersten der Kickers aber nicht mehr zur Verfügung stehen, bekräftigte er und werde sich deshalb nun mit Nachdruck auf die Suche nach einem Nachfolger machen, betonte der 44-Jährige. Gerüchte um Enrico Röwer als Welskopf-Nachfolger ließ Ranz unkommentiert, an Spekulationen beteilige man sich nicht, so Ranz, der noch hinzufügte: „Uns trifft Welses Abgang sehr. Er hat hier etwas Tolles aufgebaut und wird bis zum letzten Tag bei uns alles für eine bestmögliche Platzierung geben, da bin ich sicher. So kurz vor unserem 25. Geburtstag hätte ich mir erfreulichere Nachrichten gewünscht, aber ich gönne Welse diese Chance auch und wünsche ihm bei Nulldrei nur das Beste.“