Kuddelmuddel an der Kirsche: Hilflose Trainer unter Jubel-Kids vergraben

Punkt 17.25 Uhr am Mittwochnachmittag hatten Daniel Krause und Michael Gassong schwer zu tragen. Nach dem ersten Sieg der 2011er-Jungs in der noch jungen F-Junioren-Saison gab es für die Blauen kein halten mehr. Unter großem Gewusel begruben sie ihre Trainer unter einer wilden Jubeltraube. Und das völlig zurecht. Ein wirklich ansehnliche Mannschaftsleistung war soeben mit 5:3 gegen die ein Jahr ältere Mannschaft vom SV 05 Rehbrücke belohnt worden.

Gerade frisch aus dem Teamcamp zurück, schienen sich vor allem die Einheiten zum Pass- und Positionsspiel bezahlt zu machen. Nach der obligatorischen „Hallo-Wach-Phase“, die Rehbrücke sofort zur Führung nutzte, schnurrte sich der Kickers-Motor diesmal schneller warm. Ausgehend von mutigem Zweikampfverhalten und einem wachen Blick für den Mitspieler ließen die Gastgeber den Ball nun flink durch die eigenen Reihen laufen. Das bärenstarke Mittelfeld um Lion, Raphael und Jannis kannte nur noch eine Richtung: Angriff! Nach 10 Minuten hatte man die Verhälnisse auf den Kopf gestellt. Fridolin und zweimal Bela schlossen flinke Vorstöße souverän zur 3:1-Führung ab. Da war es auch verkraftbar, dass die Gäste kurz vor dem Pausepfiff noch durch ein klassisches „Lufthuckel-Glückstor“ zum Anschlusstreffer kamen.

Kurz sah es in der zweiten Halbzeit so aus, als könnten sich die Rehbrücker doch noch berappeln. Gegen die hartnäckige Kickers-Abwehr um Tom, Matti, Fridolin und dem toll kämpfenden Torin hatten die Gäste nun Fernschüsse als das Mittel der Wahl erkoren. Und mit Erfolg: Eine dieser Bogenlampen schlug über Torwart Dominik unhaltbar zum zwischenzeitlichen Ausgleich ein. Aber die Kickers-Fans mussten nicht lange um den ersten Saisonsieg zittern. Diesmal ließen sich die Kids nicht beeindrucken und gaben im direkten Gegenzug die richtige Antwort – mit dem 4:3 von Lion. Nun waren die Verhältnisse endgültig geklärt. Rehbrücke zollte seinem kleinen Team (nur ein Wechsler) allmählich Tribut und sah sich einem regelrechten Powerplay durch die Platzherren ausgesetzt. In Anbetracht von vier Aluminium-Treffern in den letzten zehn Minuten waren sie am Ende mit dem 5:3 noch gut bedient. Jannis hatte das letzte Tor für die Kickers erzielt und damit den Deckel auf eine Partie gesetzt, die ohne Zweifel als die beste in zwei Jahren „Mannschaftsgeschichte“ bezeichnet werden kann.

Für die Kickers spielten:
Dominik im Tor, Bela (2), Fridolin (1), Jannis (1), Keno, Lion (1), Matti, Raphael, Richard, Tom und Torin.

Das nächste Spiel steht schon in drei Tagen beim RSV Eintracht III bevor.

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